Fotos
Fotoshows
Freundschaftspiel
Teilnehmer
Fotoshow
Programm
Fotoshow
Eindrücke
Fotoshows
Ergebnisse
Galerie
Fernsehbericht
Hafenfest
Fair Mobil
Galerie Projekt 8
Fairplay Projekt
Radio
Spielplan
Bilder

Zu diesem Projekt haben Schülerinnen zwei informative Artikel geschrieben, die an dieser Stelle veröffentlicht werden.

Mädchen-Jungen-Projekt 2005

Vom 15. bis 18. Februar 2005 hat der 8. Jahrgang der Willy-Brandt-Gesamtschule ein Mädchen-Jungen-Projekt durchgeführt, das unter dem Motto "Fair Play for Fair Life" stand.

Bei diesem Projekt sollten die Mädchen lernen, zu sich und zu ihrer Meinung zu stehen. Es stellte sich heraus, dass dies vielen sehr schwer fiel, da sie durch ihre Freunde beeinflusst wurden.

Ein weiteres Thema war "Meine Grenze"! Die Schülerinnen testeten aus, wie weit jemand gehen konnte, bis "ihre" Grenze überschritten war. Dazu sollten sie ein deutliches "NEIN" aussprechen.

Zu diesem "starken NEIN" gehören unter anderem:
- eine laute Stimme,
- ein ernstes Gesicht,
- eine deutliche Aussprache und
- unmissverständliche Gesten (z.B. die Hand).

Das "starke NEIN" sollte bei folgenden Situationen eingesetzt werden:
- wenn jemand mich ohne meine Erlaubnis anfasst,
- wenn ich ein ungutes Gefühl habe und
- wenn jemand etwas von mir verlangt, was ich nicht will.

Das "schwache Nein" dagegen drückt sich aus mit:
- einer leisen Stimme,
- einem Grinsen oder Lächeln,
- einem schräg gehaltenen Kopf und/oder
- sich klein machen.

Das "schwache Nein" sollte nie angewendet werden!

Carolin Kirmse (8A)

JUNGEN - MÄDCHEN PROJEKT an der Willy-Brandt-Gesamtschule

In der Zeit vom 15. bis zum 18.Februar 2005 hatten die Mädchen und Jungen des 8. Jahrgangs der Willy-Brandt-Gesamtschule ein „Jungen - Mädchen Projekt" durchgeführt.

Jede Klasse teilte sich in Jungen und Mädchen auf. Die Klassenlehrer unterrichteten die Jungs und die Lehrerinnen die Mädchen. Die Lehrerinnen brachten den Mädchen Selbstverteidigung bei und begleitende Übungen die das Selbstbewusstsein stärken sollen. Die Lehrerinnen zeigten den Mädchen, wie man sich von Angreifern frei macht. Um sich besser durchsetzen zu können, wurde auch das „NEIN" sagen geübt. Die Lehrerinnen versuchten den Schülerinnen zu helfen, zum eignen „Ich" zufinden. Ein Mädchen sagte zu diesem Projekt: „Ich fand das Projekt ganz gut. Am besten fand ich die Selbstverteidigung, weil ich das am wichtigsten für mich finde." Die Lehrerinnen waren von diesem Projekt ebenfalls begeistert. Eine Lehrerin sagte: „So etwas würde ich sehr gerne noch einmal machen. Das hat echt Spaß gemacht."

Die Lehrer halfen den Schülern über ihre Probleme zu reden, was den Jungs manchmal nicht gerade leicht fällt. Durch einige Vertrauensübungen und Kommunikationsspiele lernten sie sich gegenseitig zu vertrauen und die Hilfe der anderen Mitschüler anzunehmen. „Erste Hilfe" wurde ihnen selbstverständlich auch vermittelt. „Ich fand das Projekt gut und lustig", sagte ein Lehrer. Ein Junge meinte: „Das Projekt war ganz cool, weil wir mal ganz unter Männer sein konnten." Also ein voller Erfolg dieses „Jungen-Mädchen Projekt".

Zum Abschluss wurde dann ein Fair-Play-Turnier durchgeführt, bei dem wieder beide Geschlechter in Mannschaften vereint waren und gemeinsam miteinander Fußball spielten.

Jessica Kunka

Lisa Warckentin

Klasse 8b Willy-Brandt-Gesamtschule